Was ist beim Kauf eines Kleintierstalles zu beachten ?
  • Ein Stall kann gar nicht groß genug sein.
    Wir empfehlen unsere Tierhäuser immer mit Zusatzgehegen zu erweitern. Das Haus soll Möglichkeit   zum Rückzug bieten (Schutz und Schlafplatz) aber ein zusätzlicher Auslauf ist ein Muss.
  • Ein Nager hat Grundbedürfnisse:
    -
    Sozialkontakt mit Artgenossen
    - Bewegung - großer Lebensraum
    - Nagen z.B. an Haselnußzweigen
    - Graben / Höhlen bauen
    - sich verstecken  / Unterschlupf
    - Überblick haben / durch erhöhte Ebenen
    - Abwechslung durch Veränderungen im Gehege

    Nahrung, Unterkunft und Schlafplatz sind wichtig, aber für ein erfülltes Tierleben braucht es mehr, als am Leben erhalten zu werden. Abwechslung, viel Platz und gesunde Nahrung runden den Tagesablauf ab.

  • Kaninchen und Meerscheinchen sind keine gute Kombination
    Unter beeengten Verhältnissen scheinen sich die Tiere gut zu verstehen - aber es handelt sich um unterschiedliche Tierarten, deren Sprachen verschieden sind. Diese Haltung stellt nicht den erforderlichen Sozialkontakt her.
  • Vermeiden Sie unbedingt die "pflegeleichten Blechböden/Wannen".
    Es ist unvorstellbar grausam, ein Tier sein Leben auf einem Blech verbringen zu lassen. Blech leitet Wärme und Kälte, der Nager kann mit seinen Krallen nicht greifen. Trotz Einstreu  rutschen die Füße ständig weg - ein qualvolles Dasein! Ein Vollholzboden kann zwar auch den natürlichen Lebensraum nicht ersetzen, ist aber für das Tier wesentlich angenehmer.


  • Wir verwenden für Flachdächer und Schubladenböden   Wabex-Platten.
    Diese Spezial-Platten zeichnen sich durch eine große Haltbarkeit und Stabilität aus - bei extrem geringen Gewicht. Kein Ärger mehr mit beschädigter/undichter Dachpappe!
  • Verwenden Sie als Alternative zu Vollholzböden unsere einlegbaren Holzroste:
    Für wenig Geld: mehr Lebensqualität für Ihr Tier! Unsere Holzroste sind sehr stabil und leicht

    auch mal unter Wasser zu reinigen.

  • Fragen Sie nicht nach "Normen" für Tierhaltung, sondern setzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand dazu ein. Jeder Käfig ist im Grunde genommen zu klein und kann den natürlichen Lebensraum nicht ersetzen. Schaffen Sie Ihrem Nager Platz durch zusätzliche Auslaufgehege, die dieser rund um die Uhr nutzen kann! 
  • Vermeiden Sie Konstruktionen aus Preßspan/Faserplatten oder Holzwerkstoffen:
    Viele Ställe werden aus Kostengründen unter Verwendung von Preßspan oder Hartfaserplatten gebaut. (Wände und Dächer). Diese Werkstoffe sind nicht geeignet, da sie durch Feuchte innerhalb kurzer Zeit quellen, sich verwinden und auch schimmeln können.
  • Achten Sie darauf, dass ihr zukünftiger Stall aus Vollholz gebaut ist...
    so wie alle unsere Tierhäuser!


  • Kaninchenställe kommen aus China - Ihr Stall auch?
    Man kann dies sicherlich nicht verallgemeinern - zu 90% wird es aber stimmen. Zwar sind die Lohnkosten in China gering - der weite Transportweg, Zollabgaben und Lagerkosten sind aber erheblich. Diese "westlichen Kosten" zwingen die Produzenten in China zu der Verwendung von preiswerten Materialien, die Ihnen als Stallbesitzer keine Freude bringen werden. Sie können nachschauen, ob Ihr Stalll auch die weite Reise angetreten hat oder noch antreten wird:

    Gehen Sie auf diese Seiten www.alibaba.com und geben Sie z.B. den Suchbegriff "rabbit hutch" ein. Sie werden all die schönen Modelle sehen, von denen der Handel hier überschwemmt wird. Es gibt auch in Deutschland Hersteller von Kleintierställen - oftmals besser als alle Importware. Lassen Sie sich nicht alleine durch einen niedrigen Preis zur kaufentscheidung leiten - oft sind einige EUR mehr auf Dauer die bessere Investition.

  • Holzdächer sind schön! Holzeindeckungen haben nicht nur in der Alpenregion eine lange Tradition. Holz, dass nach Regen und Schnee wieder abtrocknen kann überdauert Jahrzehnte, manche Schindeldächer über hundert Jahre. Mit einer Lasur wird zusätzlich die Wasseraufnahme vermindert. Achten Sie darauf, dass Sie Ihr Tierhaus immer geschützt aufstellen.

  • WINTER
    Wärmeisolierte.Ställe sind überflüssig und können nicht funktionieren,
    da solche hermetisch abgeschlossen sein müssten. Was nutzen dicke Wände, wenn Gitter und Ritzen vorhanden sind? Auch fehlt dem Stall eine Wärmequelle. Wichtig ist zur Vermeidung von Krankheiten ein guter Luftaustausch. Die Tiere müssen trocken und zugfrei sitzen können, dann kann es auch kalt sein. Wichtig ist gutes Frischfutter und immer was zum Knabbern für die Zähne. Für den Winter hat der Nager seinen Pelz!

                         Winter:  evtl. Öffnungen verschließen (Abdeckung, Folie, Plexiglas)
                         Sommer : Beschattung mit Sonnensegel, Sonnenschirm.

    Vor einiger Zeit haben wir folgendes Angebot im Internet gefunden. Dieser Stall wird als vollständig geschlossen und mit Styropor   wärmeisoliert angeboten. Das Gitter soll mit einer Plexiglas-Scheibe geschlossen werden.
                                                     
    isolierter Stall als Beispiel für falsche Tierhaltung
    Fazit : in diesem Stall ist es dunkel wie in einem Grab. Es kann kein (oder nur ungenügender) Luftaustausch mehr erfolgen. Die Gase aus Kot und Urin können nicht entweichen - die Tiere werden krank. Dies ist ein typisches Beispiel von falsch verstandener Vorsorge.
  • Der Stall sollte mit Volierengitter (Punktschweissgitter) ausgestattet sein.
    Leichtes 6-Eck Geflecht (Hasendraht) hat sehr spitze Enden und ist nicht stabil. Wir verwenden Gitter mit der Maschenweite  19x19 mm und 1,45 mm stark - das beisst kein Nager durch.
  • Achten Sie auf ungiftige Lasuren: Gartenholzimprägnierungen sind nicht unbedenklich!
    Wir liefern nur ungiftige Speziallasuren für unsere Ställe, die auch für Kinderspielzeug eine Zulassung haben.
    Innen sollten die Ställe überhaupt nicht gestrichen werden. Holz natur ist die beste Lösung!

Sie haben Fragen - wünschen Beratung?   Tel 06732 / 919766 -  Wenn AB: wir rufen zurück!
Schnelle Antwort auch per mail: mailbox@hasenstallversand.de

HEMO-Kleintierställe
55286 Wörrstadt